Neues Leben für alte Mauern: Das Gründerzeithaus in der Jurekgasse erblüht
In der Jurekgasse 9A in Wien-Fünfhaus tut sich was! Ein Gründerzeithaus, das einst einer Hofdame von Kaiser Franz Joseph gehörte, erstrahlt bald in neuem Glanz. Dr. Silvia Wustinger-Renezeder von CITA Immobilien hat mit ihrem Projekt „GRÜN DER ZEIT HAUS JUREKGASSE“ ein echtes Schmuckstück aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Im Sommer 2023 sollen die ersten BewohnerInnen einziehen, und die Vorfreude ist spürbar.
Das Gebäude befindet sich in einer Schutzzone, die das charakteristische Stadtbild bewahrt, auch wenn es keinen formalen Denkmalschutz gibt. Hier wird nicht nur die historische Fassade liebevoll saniert, sondern auch auf modernste Technik gesetzt. Ein Highlight ist die zentrale Wärmepumpe, die zusammen mit Fußbodenheizung und Deckenkühlung für ein angenehmes Raumklima sorgen wird. Das Fraunhofer-Institut hat bestätigt, dass Wärmepumpen besonders effizient in älteren Gebäuden arbeiten können. Das Projekt orientiert sich zudem an den klimaaktiv-Kriterien – ein echter Gewinn für die Umwelt!
Effiziente Heizlösungen für alte Mauern
Die Herausforderung bei der Sanierung eines Gründerzeithauses sind oft die hohen Decken und großen Fenster, die zwar ein schönes Ambiente schaffen, aber auch für einen höheren Heizbedarf sorgen. Damit die Wärmepumpe effizient arbeiten kann, sind kluge Planung und Technik gefragt. Vor allem die Vorlauftemperaturen spielen eine entscheidende Rolle, denn die meisten alten Gebäude benötigen höhere Temperaturen, um die Räume richtig zu heizen.
Die Anforderungen an Effizienz und CO₂-Reduktion steigen ständig – auch im Grätzl rund um die Jurekgasse. Hier ist das Team um Architektin Sissi Kettl gefordert, eine Balance zwischen dem Erhalt der hohen Raumhöhen, dem Fischgrätparkett und der modernen Technik zu finden. Langfristig gesehen, soll das nicht nur den Komfort der zukünftigen BewohnerInnen erhöhen, sondern auch ihre Heizkosten senken. Wenn die Planung stimmt, kann eine Wärmepumpe in einem Altbau nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich sein.
Ein Blick in die Zukunft
Das Projekt wird von den Büros Per.Fact Immo und Homes Real vermarktet, und die Kaufpreise liegen zwischen 6.000 und 7.800 Euro pro Quadratmeter. Das klingt zwar nach einer Menge Geld, doch die Vorteile einer nachhaltigen, energieeffizienten Lebensweise sind nicht zu vernachlässigen. Der begrünte Innenhof mit altem Baumbestand wird zudem für eine erholsame Oase mitten in der Stadt sorgen. Bezirksvorsteher Mag. Dietmar Baurecht betont die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Grätzl – und da kann man ihm nur zustimmen!
Die ersten BewohnerInnen werden im Sommer 2023 einziehen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Projekt entwickeln wird und ob die innovative Kombination aus Tradition und moderner Technik die versprochenen Ergebnisse liefert. Wenn alles nach Plan läuft, könnte das „GRÜN DER ZEIT HAUS JUREKGASSE“ ein leuchtendes Beispiel dafür sein, wie alte Mauern mit neuer Energie zum Leben erweckt werden können.
