Heute ist der 12. Mai 2026, und die Vorfreude auf den Kinostart von „BILLIE & EMMA“ ist in der Luft. Am 2. Juni 2026 wird dieser fesselnde Film endlich im Filmhaus am Spittelberg zu sehen sein. Die Regisseurin Samantha Lee, bekannt für ihre einfühlsamen Geschichten, nimmt uns mit auf eine Reise in die 90er Jahre der Philippinen. Ein ganz besonderer Anlass, denn veranstaltet wird diese Vorführung vom queeren philippinischen Verein Kulay in Zusammenarbeit mit Vienna Pride. Ein Grund mehr, warum wir uns darauf freuen können!
Die Geschichte folgt der Protagonistin Billie, die aus Manila in eine kleine Provinzstadt verbannt wird, um bei ihrer unverheirateten Tante zu leben, die Religionslehrerin ist. Hier versucht die junge Frau, ihr letztes Schuljahr ohne größere Zwischenfälle zu überstehen. Doch mit ihrem auffälligen Stil und ihrer unkonventionellen Art sorgt sie schnell für Aufsehen. Es ist nicht lange her, da waren solche Unterschiede nicht einfach nur akzeptiert – sie mussten versteckt werden. Als Billie dann auf Emma trifft, die ehrgeizige Musterschülerin, entfaltet sich eine aufregende Liebesgeschichte, die von Selbstbestimmung und den Herausforderungen des Erwachsenwerdens erzählt. Aber wie das Leben so spielt, wird die Situation kompliziert, als Emma schwanger wird – und das wirft so einige Fragen auf.
Ein Film für die Seele
Die Laufzeit von 107 Minuten ist gefüllt mit Emotionen, Konflikten und dem Streben nach Identität. Die Hauptdarsteller Zar Donato und Gabby Padilla bringen die Charaktere mit einer Authentizität zum Leben, die man einfach spüren kann. Der Film ist auf Englisch mit Untertiteln, was ihn auch für ein breiteres Publikum zugänglich macht. Das Thema der Selbstbestimmung von Frauen und die Erkundung von Liebe und Zukunftsperspektiven sind nicht nur in der Handlung zentral, sondern auch für viele Zuschauer von hoher Relevanz.
Nach dem Film wird es ein gemeinsames Get-Together geben, eine Möglichkeit für alle, ins Gespräch zu kommen und die eigenen Gedanken und Gefühle zu teilen. Man kann sich nur vorstellen, dass die Atmosphäre lebhaft und voller Energie sein wird – nicht nur wegen des Films, sondern auch wegen der Menschen, die zusammenkommen, um diese wichtige Geschichte zu feiern.
Ein Blick auf die Regisseurin
Samantha Lee ist nicht nur die Regisseurin von „BILLIE & EMMA“, sondern auch bekannt für ihren vorherigen Film „BAKA BUKAS“, der 2017 beim OAFF gezeigt wurde. Ihre Fähigkeit, komplexe emotionale Landschaften zu erfassen, bringt sie in „BILLIE & EMMA“ perfekt zur Geltung. Die Zuschauer dürfen sich auf eine Coming-of-Age-Geschichte freuen, die nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt.
Der Film ist mehr als nur ein weiterer Beitrag zum queeren Kino. Er ist ein Ausdruck von Hoffnung und Veränderung, ein Spiegel der Gesellschaft, in der wir leben. Also, markiert euch den 2. Juni im Kalender! Das Filmhaus am Spittelberg wird der Schauplatz eines cineastischen Erlebnisses, das man nicht verpassen sollte.