Es tut sich was in Großglobnitz! Die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat ihre finanzielle Unterstützung für den Neubau des Feuerwehrhauses zugesichert. Ein ganz schön wichtiges Projekt, wenn man bedenkt, dass das alte Gebäude aus dem Jahr 1982 nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht und am bisherigen Standort nicht erweiterbar ist. Bei einem Gespräch im NÖ Landhaus, zu dem Bürgermeister Franz Mold, Vizebürgermeister Alexander Leutgeb und die Feuerwehrleitung – Kommandant Daniel Steflicek und Kdt.-Stellvertreter Andreas Kerschbaum – geladen waren, fiel die Entscheidung. Hier wird also nicht nur geredet, hier wird auch gehandelt!

Insgesamt 81 Mitglieder zählt die Freiwillige Feuerwehr Großglobnitz, die von 2023 bis 2025 unglaubliche 189 Einsätze geleistet hat – das sind über 42.000 Stunden in Alarmbereitschaft, wenn man das mal so zusammenrechnet. Kein Wunder, dass die Notwendigkeit eines Neubaus immer drängender wird. Mit dem Ausbau der Bundesstraße B36 und den steigenden Hochwassereinsätzen stehen die Feuerwehrleute vor Herausforderungen, die ein modernes Feuerwehrhaus dringend erfordern. Und die Einsatzkräfte sind bereit, Eigenleistungen in den Neubau einzubringen. Bisher wurden bereits 748 ehrenamtliche Planungsstunden investiert!

Das Projekt nimmt Formen an

Der Baubeginn ist für Mitte 2026 geplant, die Fertigstellung soll bis 2029 erfolgen. Das gibt den Feuerwehrleuten genug Zeit, um ein solides Fundament zu legen – im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist ja nicht nur ein Gebäude, das hier entsteht, sondern ein neuer Anlaufpunkt für die Gemeinschaft. Ein Ort, an dem nicht nur Geräte lagern, sondern auch soziale Interaktionen stattfinden. Im Grunde genommen, ein Herzstück für die Gemeinde!

Aber das ist nicht das einzige Feuerwehrhaus-Projekt, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Auch in Altruppersdorf hat Mikl-Leitner ihre Unterstützung zugesichert. Hier soll das bestehende Feuerwehrhaus, das aus dem Jahr 1969 stammt und stark sanierungsbedürftig ist, durch einen Neubau ersetzt werden. Bürgermeisterin Gudrun Sperber-Habitzl plant, dass der Bau noch 2023 beginnt und die Fertigstellung für 2028 vorgesehen ist. Auch hier setzen die Feuerwehrmitglieder auf Eigenleistungen, um die Kosten in Grenzen zu halten. Es tut sich also in mehreren Gemeinden etwas – das ist ein gutes Zeichen für die lokale Sicherheit!

Ein Blick über die Landesgrenzen

Blickt man über die Grenzen Niederösterreichs hinaus, wird deutlich, dass der Bau von modernen Feuerwehrhäusern auch in anderen Bundesländern ein großes Thema ist. Das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz hat beispielsweise einen Leitfaden erstellt, um hessischen Kommunen beim Bau von standardisierten Feuerwehrhäusern zu helfen. Ziel ist es, die Planung und Umsetzung effizienter zu gestalten und Kommunen bei ihren Vorhaben zu unterstützen. Ein sehr durchdachter Ansatz, der vielleicht auch hierzulande als Vorbild dienen könnte.

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Die Feuerwehr ist ein unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft – in Wien, in Niederösterreich und überall. Die Investitionen in unsere freiwilligen Feuerwehren sind nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch eine Wertschätzung für das Engagement der Ehrenamtlichen. Ob in Großglobnitz oder Altruppersdorf, die Zeichen stehen auf Fortschritt und das ist einfach nur gut!