In Wien, speziell in der Leopoldstadt, gibt es wieder Neuigkeiten, die die Herzen der Pendler höher schlagen lassen! Ab dem 6. Juni kehrt die Buslinie 77A auf ihre reguläre Strecke durch den Prater zurück. Das bedeutet, dass das Stadionbad endlich wieder an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen ist. Wer sich also im Sommer nach einer Erfrischung sehnt, kann sich künftig wieder entspannt auf den Weg dorthin machen, ohne groß umsteigen zu müssen!
Doch aufgepasst! Die Umleitung über die A23, die den 77A bislang umgeleitet hat, bleibt bis zur Inbetriebnahme der verlängerten Straßenbahnlinie 18 bestehen. Diese neue Strecke wird von der U3-Station Schlachthausgasse bis zur U2-Station Stadion führen und soll im Herbst 2026 in Betrieb genommen werden. Ein bisschen Geduld ist also noch gefragt, aber es wird sich lohnen – ein modernes Verkehrssystem, das die Erreichbarkeit in diesem Bereich verbessert, steht vor der Tür!
Änderungen im Busnetz
Die Änderungen hören hier nicht auf. Mit der Inbetriebnahme der Linie 18 wird das Busangebot im Bereich Stadion, Prater und Schlachthausgasse neu strukturiert. Die Linie 77A wird künftig vom Rennweg über die Schlachthausgasse nach Neu Marx fahren und die Strecke der Linie 80A ab Schlachthausgasse übernehmen. Das bedeutet, dass die Betriebszeiten der Verbindung Rennweg–Neu Marx täglich von etwa 5 Uhr bis 0.30 Uhr ausgeweitet werden. Ein weiterer Pluspunkt für alle Nachtschwärmer und Frühaufsteher!
Übrigens: Ab Herbst wird auch die neue Buslinie 78A zwischen Lusthaus und Stadion verkehren. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Der Praterstern und die Schlachthausgasse werden im Herbst zudem in dichterem Intervall miteinander verbunden, was die Wartezeiten erheblich verkürzt. Da bleibt man nicht lange auf dem Trockenen sitzen!
Ein Blick auf die Rahmenbedingungen
Was viele vielleicht nicht wissen: Eigenwirtschaftlicher Betrieb im Busverkehr ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich, vor allem wenn es um finanzielle Ausgleiche für Verbund- und Schülertarife geht. Verkehrsunternehmen müssen dazu einen Antrag bei der zuständigen Genehmigungsbehörde nach dem Personenbeförderungsgesetz (PBefG) stellen. Es ist interessant zu sehen, wie hier ein Wettbewerb zwischen verschiedenen Anträgen entsteht, um die besten Lösungen für die Fahrgäste zu finden. Das sorgt nicht nur für bessere Angebote, sondern entlastet auch den öffentlichen Haushalt. Ein Gewinn für alle!
Insgesamt zeigt sich also, dass die Wiener Verkehrspolitik auf dem richtigen Weg ist. Die neuen Linien und Umstellungen werden die Mobilität in der Leopoldstadt auf ein neues Level heben. Freuen wir uns auf die kommenden Monate, die uns sicher noch einige Überraschungen bieten werden!
