Das Geheimnis des Albert: Wo Fußball und Feinschmeckerherzen zusammentreffen
Inmitten des pulsierenden Lebens der Josefstadt, wo sich Tradition und Moderne die Hand geben, leitet seit 2019 Mario Bernatovic das charmante Lokal „Albert“. Ein Ort, der mehr ist als nur ein Restaurant – es ist ein Nachbarschaftslokal, in dem jeder willkommen ist. Wenn man ihn fragt, was sein Lokal so besonders macht, leuchten seine Augen: „Wir verändern die große, weiße Leinwand, die hier hängt, während der Fußball-WM in eine grüne Fläche mit bunten Punkten!“ Ein wunderschöner Anblick, der die Gäste in eine ganz eigene Welt entführt.
Mario, ein gebürtiger Wiener mit kroatischen Wurzeln, wurde 1978 geboren und hat sich mit Herzblut der Gastronomie verschrieben. Seine kulinarische Reise begann im „Ofenloch“ in der Innenstadt, gefolgt von Stationen in renommierten Häusern wie der „Academie“ und als Küchenchef im „Weibel 3“. Sein Weg führte ihn auch nach München ins „Tantris“ und sogar nach New York, wo er zwei Jahre lang im „Danube“ das Zepter schwang. Und das alles, um schließlich einen Ort zu schaffen, der für alle zugänglich ist – das ist seine Mission.
Kulinarische Meisterwerke und frische Zutaten
Ein Highlight auf der Speisekarte ist das „Stundenei“, das bei exakt 62,5 Grad im Wasserbad gegart wird – eine Kunst für sich! Aktuell kombiniert er dieses Meisterwerk mit frischen Erdbeeren, Eierschwammerl und Kräutersalat. Fisch, der direkt aus Kroatien geliefert wird, und Lamm, das er selbst von der Insel Pag abholt, unterstreichen die Qualität seiner Gerichte. Mario ist stolz auf seine Herkunft und teilt leidenschaftlich Küchentipps sowie lokale Spezialitäten aus Dalmatiens. „Die richtige Zubereitung von Milchlamm und Spanferkel ist entscheidend“, betont er und lässt die Gäste in die Geheimnisse seiner kulinarischen Welt eintauchen.
Seine Liebe zur Natur zeigt sich auch in seinen Hobbys. Auf der Insel Vir nördlich von Zadar hat er ein Haus, wo er oft angelt. Einmal transportierte er sogar einen 74 Kilo schweren Thunfisch im Renault Clio – ein Erlebnis, das ihm immer in Erinnerung bleiben wird. „Das war vielleicht ein bisschen verrückt“, schmunzelt er, „aber die Freude über den Fang war einfach unbezahlbar!“
Wien als kulinarische Metropole
Die Bedeutung der Kulinarik für Wien wird 2026 von WienTourismus in den Fokus gerückt. Eine Veranstaltung zur Vorbereitung auf das kulinarische Themenjahr hat bereits im Loft Z13 stattgefunden, bei der rund 50 Vertreter:innen aus der Gastronomie zusammenkamen. Kulinarik wird dabei als wichtiges Reisemotiv hervorgehoben, gleichwertig neben Kunst und Kultur. Wien, die einzige Stadt mit einem eigenständigen Speisen-Stil, hat viel zu bieten – 14 Betriebe sind mit Michelin-Sternen ausgezeichnet, darunter die renommierten Drei-Sterne-Restaurants Steirereck und Amador.
Wien wird als kosmopolitische Metropole mit einer beeindruckenden kulinarischen Vielfalt beschrieben. Über ein Drittel der österreichischen Gastronomie-Beschäftigten und der gastronomischen Wertschöpfung entfallen auf diese Stadt. Die kulinarische Information wird auf wien.info in 12 Sprachen bereitgestellt, und die Rubrik „Essen & Trinken“ erfreut sich großer Beliebtheit mit über 3,3 Millionen Aufrufen im Vorjahr. Das zeigt, wie wichtig das Thema Gastronomie für die Wiener ist – und für alle, die die Stadt besuchen.
