Am Montagabend, als die Vorfreude auf den Eurovision Song Contest in der Luft lag, wurde die Stimmung der Fans im ESC-Village am Wiener Rathausplatz abrupt durch ein heftiges Unwetter getrübt. Starke Regenfälle, die wie aus Kübeln schütteten, sorgten für chaotische Szenen unter den tausenden von Besuchern, die sich gerade auf den Abend einstimmten. Viele standen da, klatschnass und sichtlich überrascht, und suchten verzweifelt Schutz unter den Zelten, Gastroständen oder anderen überdachten Bereichen. Die Straßen waren schnell in eine kleine Wasserlandschaft verwandelt.
Trotz des ungemütlichen Wetters blieben einige hartgesottene Fans im Village, um die besondere Atmosphäre des Events zu genießen. Doch die Stadt Wien hatte andere Pläne. Noah Schönhart, der Sprecher der Stadt Wien Marketing GmbH, informierte, dass das Village für den Rest des Tages geschlossen bleiben müsse. Alle für Montag geplanten Programmpunkte waren abgesagt, und die Besucher wurden gebeten, das Areal zu verlassen. Ein bisschen wie ein unerwarteter Regenguss bei einem Picknick – die Pläne wurden über den Haufen geworfen.
Ein Rückblick auf das ESC-Village
Das ESC-Village, ausgelegt für bis zu 30.000 Fans, war ein echter Hotspot im Zeichen des Eurovision Song Contest. Direkt vor der beeindruckenden Kulisse des Wiener Rathauses wurde die Hauptbühne aufgebaut, um die musikalischen Highlights live zu übertragen. Neben 15 LED-Screens für die Übertragungen boten 14 Gastrostände, zehn Sponsoren-Bereiche, zwei Merchandise-Zelte, eine Karaoke-Zone sowie ein Photopoint und ein Bereich für Menschen mit Behinderungen ein umfangreiches Erlebnis. Das war schon ein ganz schön großes Ding, das sich da zusammengebraut hatte!
Die Stadt Wien hatte sich wirklich ins Zeug gelegt, um den Fans eine unvergessliche Zeit zu bieten. Doch das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung. Als das Unwetter über die Wiener Innenstadt zog, war die Stimmung der Fans, die sich auf ein fröhliches Miteinander gefreut hatten, stark getrübt. Einige suchten Schutz, andere standen einfach unter einem Dach und schauten dem Regen zu, der in Strömen fiel. Und das, obwohl das Programm eigentlich noch bis Mitternacht hätte laufen sollen. Ein bisschen schade, ehrlich gesagt.
Das weitere Programm und Sicherheitsvorkehrungen
Die Stadt Wien kündigte umgehend an, dass sie Sicherheitsmaßnahmen ergreifen werde, um die Besucher in Zukunft besser zu schützen. Informationen über eine mögliche Wiedereröffnung des ESC-Villages werden über die City Guide App „ivie“ sowie die Social-Media-Kanäle der Stadt kommuniziert. In der Post-Regen-Stimmung bleibt die Vorfreude auf die kommenden Feierlichkeiten vor dem Wiener Stephansdom, die eine ganze Woche andauern sollen. Vielleicht wird das Wetter ja endlich besser und die Fans können die Events in vollen Zügen genießen.