Heute ist der 26.06.2026 und die Hitze hat Wien fest im Griff. Am Donnerstag wurden Temperaturen von bis zu 35 Grad prognostiziert! Die Stadt verwandelt sich quasi in eine riesige Sauna, und der Drang nach Abkühlung wird immer drängender. Überfüllte Freibäder und Eissalons sind meist nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn man sich der drückenden Hitze aussetzt. Wo kann man sich also wirklich erfrischen?

Eine erfrischende Überraschung wartet in der Krypta des Stephansdoms. Dort sind es angenehme 25 Grad – das sind ganze 10 Grad weniger als draußen. Und wenn du es noch kühler magst, dann ab in die Katakomben! Dort sinkt die Temperatur sogar auf erfrischende 16 Grad, ein wahrer Genuss für alle, die der Hitze entfliehen wollen. Für nur 8 Euro (Erwachsene) oder 3 Euro (Kinder) kann man an Führungen teilnehmen und gleichzeitig den kühlen Hauch der Geschichte spüren. Man stelle sich das mal vor: Während draußen die Temperaturen auf 34 Grad vor dem Stephansdom klettern, sitzt man in der kühlen Krypta und genießt die Stille.

Kühle Rückzugsorte in der Stadt

Wien hat noch mehr zu bieten, wenn es um schattige Oasen geht. Kirchen und Gruften fungieren als natürliche Kühlschränke. Die Michaelergruft und die Kapuzinergruft sind weitere perfekte Orte, um der Hitze zu entkommen. Auch die klimatisierten Museen im MuseumsQuartier sind eine tolle Option. Das Leopold Museum und das mumok sind nicht nur ein Fest für die Augen, sondern bieten auch angenehm kühlende Luft. Und nach dem Museumsbesuch kann man sich in einem der schattigen Gastgärten im MQ-Innenhof entspannen – ein echtes Sommervergnügen!

Wer die Natur liebt, sollte die Alte Donau und die Donauinsel erkunden. Tretboot fahren oder an den Stränden schwimmen – das ist eine willkommene Abwechslung zur stickigen Stadtluft. Wer’s abenteuerlich mag, kann in der Vienna Watersports Arena Wildwasser-Rafting ausprobieren. Ein Adrenalinkick ist garantiert! Die Nebelduschen in den Wasserspielplätzen in Favoriten und Floridsdorf sind ebenfalls eine erfrischende Idee, besonders wenn die Temperaturen über 27 Grad steigen.

Der Einfluss von Hitze auf das Stadtleben

Die Hitzewellen in Städten sind ein ernstes Thema. Das BBSR hat untersucht, wie Städte besonders anfällig für extreme Temperaturen sind, die durch dichte Bebauung und versiegelte Flächen verstärkt werden. Ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke sind besonders gefährdet. In vielen Schulen wird es im Sommer so heiß, dass die Konzentration leidet – und das ist nicht nur unangenehm, sondern auch problematisch für die Lernenden.

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Die Forschung zeigt, dass viele öffentliche Gebäude, wie Krankenhäuser, oft unzureichend auf Hitzebelastungen vorbereitet sind. Ein Baum kann die Kühlwirkung von bis zu zehn Klimaanlagen erreichen, wenn er ausreichend bewässert wird. Das zeigt, wie wichtig eine durchdachte Stadtgestaltung ist, um die Lebensqualität zu erhalten. Projekte wie „Urban Heat Labs“ versuchen, klimaangepasste Maßnahmen zu entwickeln, doch es bleibt noch viel zu tun.

Wer also in diesen heißen Tagen in Wien unterwegs ist, sollte unbedingt die kühlen Orte und Rückzugsräume aufsuchen. Egal ob in den Katakomben unter dem Stephansplatz oder in einem klimatisierten Museum – der Sommer kann auch angenehm sein! Packt die Sonnencreme ein, aber vergesst nicht, euch zwischendurch abzukühlen!