Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit: Der Wiener Sportclub feierte die Eröffnung seines revitalisierten Stadions in Dornbach mit einem bunten Fest, bei dem nicht nur das Band durchtrennt wurde, sondern auch die Herzen der rund 5.600 Zuschauer höher schlugen. Leider blieb der sportliche Erfolg auf der Strecke, denn die Heimmannschaft musste sich im Regionalliga-Ost-Match gegen den SV Horn mit 0:1 geschlagen geben. Trotz der Niederlage war die Stimmung unter den Fans großartig, und das Ambiente des neuen Stadions wurde von Sportstadtrat Peter Hacker (SPÖ) als vorbildlich gelobt.

Das neue Stadion, das über drei moderne, überdachte Tribünen verfügt, bietet Platz für insgesamt 5.600 Zuschauer bei nationalen Spielen und rund 4.600 bei internationalen Begegnungen. Zudem erfüllt es den Standard der UEFA-Kategorie 2, was die Attraktivität für zukünftige Events unterstreicht. David Krapf-Günther, Sektionsleiter Fußball, bezeichnete die Rückkehr ins Heimstadion als einen emotionalen Meilenstein für den Verein. Das Stadion wird nicht nur ein Ort für spannende Fußballspiele sein, sondern auch Schauplatz weiterer bedeutender Veranstaltungen, wie dem Frauen-Cupfinale am 14. Mai und dem WM-Qualifikationsspiel der Frauen gegen Slowenien am 5. Juni.

Moderne Ausstattung und Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Renovierung, die mit Gesamtkosten von 22 Millionen Euro zu Buche schlug – größtenteils finanziert von der Stadt Wien und 2 Millionen Euro vom Bund – wurde das Stadion nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch mit modernster Technik ausgestattet. Eine Photovoltaikanlage, ein Wärmepumpensystem und LED-Flutlicht sorgen für eine umweltfreundliche und energieeffiziente Nutzung. Zudem wurden begrünte Dachflächen angelegt, die das Stadion nicht nur ästhetisch aufwerten, sondern auch zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen.

Ein Blick über den Tellerrand

Während in Wien das neue Stadion des Wiener Sportclubs feierlich eröffnet wurde, gibt es auch in anderen Teilen Österreichs spannende Entwicklungen im Stadionbau. So hat Austria Lustenau Mitte November 2023 das alte Reichshofstadion verlassen, und der Spatenstich für das neue Stadion fand am 4. Dezember 2023 statt. Mit einer geplanten Kapazität von 5.138 Plätzen wird das neue Stadion kleiner sein als viele andere Projekte, dennoch wird eine Auslastung von über 50 Prozent bei Bundesligaspielen angestrebt. Die Gesamtkosten für den Neubau betragen rund 20 Millionen Euro, wobei ein Teil der Finanzierung durch das Land Vorarlberg und die Gemeinde aufgebracht wird.

Die Entwicklungen in Wien und Lustenau zeigen, dass der österreichische Fußball in eine neue Ära eintritt, in der moderne Stadien und nachhaltige Konzepte Hand in Hand gehen. Der Wiener Sportclub hat mit seiner Stadionrenovierung einen wichtigen Schritt in die Zukunft gemacht, der nicht nur den Fans, sondern auch der gesamten Gemeinschaft zugutekommt.

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