Tanzträume und Triumph: Die Lauda-Zwillinge erobern die Bühne
Es war ein Wochenende voller Glanz und Glamour, als die Österreichischen Staatsmeisterschaften und die Meisterschaften über zehn Tänze in Oberwart stattfanden. Der Tanzsportklub Move hatte die Bühne für ein aufregendes Event bereitet, und die Lauda-Zwillinge, Alexander und Dominik, waren in der ersten Reihe dabei. Alexander Lauda und seine Partnerin Anastasiia Deineha haben hart für diesen Moment gearbeitet und konnten sich in der Sonderklasse den zweiten Platz sichern – mit dem Titel „Österreichische Vizestaatsmeister über zehn Tänze“ in der Tasche! Ein Jahr voller intensiven Trainings macht sich endlich bezahlt, nachdem sie im Vorjahr nur siebente wurden und das Finale verpassten. Ein Schritt nach dem anderen, aber mit einem Sprung ins Glück!
Vor den Meisterschaften hatten sie sich bereits bei einem internationalen Turnier in Rumänien den fünften Platz erkämpft. Das zeigt, dass die beiden nicht nur in Österreich, sondern auch international ernst genommen werden. Dominik Lauda und seine Tanzpartnerin Lea Sammer tanzten ebenfalls um die Wette und belegten in der A-Klasse den vierten Platz im Finale – und Dominik war trotzdem etwas enttäuscht. „Ich hätte mir einen Podestplatz gewünscht“, gab er zu, aber dennoch sieht er Fortschritte in einzelnen Tänzen. Das ist der Spirit der Lauda-Zwillinge – nie aufgeben, immer weiter tanzen!
Hinter den Kulissen des Tanzsports
Die Lauda-Zwillinge sind nicht nur talentiert, sie haben auch jede Menge Erfahrung im Tanzsport. Rückschläge, wie die Suche nach passenden Partnerinnen, haben sie gemeistert. Und das beim Kombinationstanz, der aus fünf Standard- und fünf Lateintänzen besteht. Das erfordert nicht nur viel Ausdauer, sondern auch eine gehörige Portion Vielseitigkeit. Die organisatorischen Herausforderungen zwischen den Tanzrunden sind nicht zu unterschätzen – wenig Zeit zum Umziehen und gleich wieder auf die Fläche!
Doch der Tanzsport hat auch eine lange Geschichte. Im frühen 20. Jahrhundert wurde Tanzen als Sportart etabliert. Die ersten Wettkämpfe fanden in prächtigen Ballsälen statt, und das erste Tango-Turnier wurde 1907 in Nizza ausgetragen. Die Entwicklung dieser Kunstform wurde von Ländern wie Frankreich, Deutschland und England vorangetrieben. Die erste Weltmeisterschaft nach dem Zweiten Weltkrieg fand 1959 in London statt, und schon damals begeisterten Tänzer mit ihrem Können. Österreich kann stolz auf Titelträger wie Gerhard und Minnerl Sandner sein, die gleich vier Weltmeistertitel in den 50er Jahren gewannen. Der ‚Minnerl Sandner Gedächtnis-Pokal‘ wird jährlich an die beste Dame des Latein-Staatsmeisterpaares verliehen – eine Tradition, die das Erbe des Tanzsports lebendig hält.
Die Zukunft des Tanzsports
Die Leidenschaft für den Tanz lebt weiter, auch hier in Wien. Die Lauda-Zwillinge sind lebende Beweise dafür, dass Hingabe und harter Einsatz sich auszahlen. Mit jedem Schritt auf dem Parkett, ob im großen Wettbewerb oder im kleinen Rahmen, zeigen sie, was es heißt, für seine Träume zu kämpfen. Und während die Musik erklingt, bleibt nur eines zu sagen: Weiter so, liebe Tänzer! Auf die nächsten Meisterschaften und die vielen Geschichten, die noch zu erzählen sind!
