Heute ist der 5.07.2026, und während ich durch die lebhaften Straßen von Favoriten schlendere, kann ich nicht umhin, die grüne Oase der Wiener Kleingärten im Hinterkopf zu haben. Diese kleinen Paradiese sind in der Stadt heiß begehrt, und das nicht nur als Rückzugsort für gestresste Stadtbewohner. Die Nachfrage nach Kleingärten ist nach wie vor ungebrochen, und das trotz der steigenden Preise. Wer hätte gedacht, dass ein Stückchen Erde mit Blumen und Gemüse so viel kosten kann?

Eine Analyse von Immounited zeigt, dass jährlich rund 150 Kleingärten den Besitzer wechseln. Das klingt nach einem regen Tauschgeschäft, oder? Die Quadratmeterpreise haben sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Von durchschnittlich 562 Euro zwischen 2016 und 2020 sind wir mittlerweile bei etwa 896 Euro angekommen. Ein Anstieg von 60 %! Das ist schon eine Hausnummer, wenn man bedenkt, dass viele Wiener nach einem kleinen Fleckchen Grün suchen.

Die teuersten und günstigsten Bezirke

Aber wo sind die teuersten Kleingärten zu finden? Nun, die Spitzenreiter sind ganz klar Döbling, Ottakring und Donaustadt. Hier liegt der Quadratmeterpreis bei stolzen 1.297 Euro in Döbling, gefolgt von 1.269 Euro in Ottakring und 1.129 Euro in Donaustadt. Das sind Preise, die einem die Schweißperlen auf die Stirn treiben! Auf der anderen Seite gibt es aber auch günstigere Bezirke wie Liesing, Floridsdorf und Leopoldstadt, wo die Preise um die 778 bis 814 Euro liegen. Da kann man schon mal ins Grübeln kommen, wenn man überlegt, wo man sein eigenes kleines Stückchen Natur anlegen möchte.

Die Marktsituation wird vor allem von Privatpersonen bestimmt. Über 66,5 % der Verkäufer und erstaunliche 97,1 % der Käufer sind Privatpersonen. Der Anteil der privaten Verkäufer ist von 45 % zwischen 2016 und 2020 auf 67 % in den Jahren 2021 bis 2025 gestiegen. Das zeigt, wie sehr die Wiener bereit sind, ihre Kleingärten zu verkaufen oder zu kaufen. Komisch, oder? Manchmal hat man das Gefühl, dass die Leute mehr Wert auf ihren Garten legen als auf ein schickes Auto!

Ein grünes Lebensgefühl

Immounited CEO Roland Schmid hat es treffend auf den Punkt gebracht: Kleingärten sind nicht nur ein Marktsegment, sondern auch ein Stück Lebensqualität in der Stadt. In einer Metropole wie Wien, wo der Beton oft überhandnimmt, sehnen sich viele nach einem eigenen kleinen Naturrefugium. Es ist das Gefühl, die Hände in die Erde zu stecken, den Duft von frischen Kräutern einzuatmen und den Lärm der Stadt für einen Moment hinter sich zu lassen. Kein Wunder, dass die Nachfrage auch in Zeiten steigender Preise nicht abnimmt.

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Wenn wir weiter in die Zukunft blicken, wird es spannend zu sehen, wie sich dieser Markt entwickeln wird. Vielleicht werden die Preise weiter steigen, oder vielleicht finden sich neue, grüne Trends, die den Kleingarten weiter beleben und frischen Wind in die Sache bringen. Wer weiß das schon? Aber eines ist sicher: Die Liebe zur Natur und zur Gartenarbeit wird immer bestehen bleiben, und das ist vielleicht das Wichtigste von allem.

Für weitere Informationen über die aktuelle Situation der Kleingärten in Wien lohnt sich ein Blick auf ORF Wien. Hier gibt’s spannende Insights und vielleicht sogar den ein oder anderen wertvollen Tipp für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, selbst einen Garten zu pachten oder zu kaufen.