In Döbling tut sich etwas Aufregendes! Ab Donnerstag, dem 9. Juli, können Kunstliebhaber die neue Ausstellung „Zwischen:Schichten“ in der Galerie „Kunstrausch“ in der Buschenschank Hengl-Haselbrunner besuchen. Die talentierte Künstlerin Alexandra Zeillinger, besser bekannt unter ihrem Pseudonym „DisegniSandra“, zeigt dort ihre beeindruckenden, mehrdimensionalen Collagen. Es ist ein Fest für die Sinne, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Die Ausstellung präsentiert eine spannende Mischung aus Aquarell, Acryl und Fotografie. Doch das Besondere? Zeillinger macht den Raum zwischen den Bildebenen sichtbar! Ihre Kunstwerke sind das Ergebnis eines zeitaufwendigen Verfahrens – sie klebt Zeichnungen wiederholt auf Papier, schneidet Elemente aus und setzt sie schichtweise zusammen. Dabei spielt Licht eine entscheidende Rolle, denn es erzeugt Schatten und verändert die Wirkung der Werke je nach Betrachtungswinkel und Tageszeit. Man könnte fast meinen, die Bilder lebten und atmeten mit uns!

Die Vernissage und die Künstlerin

Die Vernissage findet am 9. Juli um 18 Uhr statt, wobei die Laudatio von dem Künstler „Clemk“ gehalten wird. Man darf gespannt sein, wie die Besucher auf diese einzigartigen Werke reagieren werden! Alexandra Zeillinger, 1968 in Wien geboren und ausgebildete Buch- und Kunsthändlerin, hat sich mit ihrer Kunst bereits einen Namen gemacht. Sie ist Mitglied der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, des Künstlerkollektivs Artfactory Graz und des Salzburger Kunstvereins. Ihre Arbeiten waren bereits in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Man kann also sagen, dass sie die Kunstszene ordentlich aufmischt!

In ihren detailreichen 3D-Collagen und Assemblagen verbindet sie Zeichnung, Fotografie und Objekthaftigkeit auf eine interdisziplinäre Weise. Die Werke laden zur vielschichtigen Betrachtung der Welt ein, thematisieren Identität, individuelle Mythen und gesellschaftliche Realität. Dabei scheut sie sich nicht, auch kritische Themen wie Femizid und surreale Elemente in ihre Arbeiten einfließen zu lassen. Das gibt den Bildern eine Tiefe, die man nicht ignorieren kann.

Ein Blick über den Tellerrand

Was die Collage als Kunstform angeht, so hat sie eine interessante Historie. Begonnen hat alles mit Größen wie Picasso. Heutzutage ist die Collage ein Standardmedium und findet Anwendung in Werbung, Schülerzeichnungen und vielem mehr. Aber Zeillinger hebt die klassische Klebearbeit auf ein neues Level – ihre Werke sind lebendige kleine Bildkonstrukte, die durch Faltungen und Stege räumliche Komponenten schaffen. Das macht ihren Stil so besonders und ansprechend.

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Die Ausstellung in Döbling läuft bis 4. August, jeweils ab 18 Uhr geöffnet. Wer in der Zwischenzeit mehr über die Künstlerin erfahren möchte, kann ihre Arbeiten auch in der Artfactory Graz entdecken oder private Besichtigungen in Wien anfragen, wo die Kunst hinter Glas präsentiert wird. Und für die Sammler unter euch: Jedes Originalwerk kommt mit einem handsignierten Echtheitszertifikat und ist auch über die Plattform Singulart international erhältlich. Ein kleiner Geheimtipp für alle Kunstliebhaber!