Gemeinsam Brigittenau gestalten: 50.000 Euro für kreative Ideen!
In Brigittenau tut sich einiges! Die Bezirksvorsteherin Christine Dubravac-Widholm hat ein spannendes Projekt ins Leben gerufen, das die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbindet. Im Rahmen des Mitmachbudgets 2026 stehen sage und schreibe 50.000 Euro zur Verfügung, um kreative Ideen aus der Nachbarschaft zu fördern. Die Idee ist einfach und genial zugleich: Die Brigittenauerinnen und Brigittenauer sollen mitbestimmen, wie ein Teil des Bezirksbudgets verwendet wird. Mitgestalten ist angesagt!
Wer jetzt Lust hat, eigene Ideen einzubringen, kann dies bis zum 30. September 2026 tun – und das ganz unkompliziert über die Webseite www.mitgestalten.wien.gv.at. Also, denkt nach! Was fehlt euch in Brigittenau? Neue Sitzgelegenheiten, ein Bücherschrank oder vielleicht ein Nachbarschaftsfest? Wichtig zu wissen: Nicht alles kann gefördert werden. Projekte, die rein privat sind oder parteipolitische Hintergründe haben, fallen durch das Raster. Aber das sollte die Kreativität nicht bremsen!
Ideensammlung vor Ort
Um die besten Vorschläge zu sammeln, planen die Verantwortlichen, auch vor Ort in den Grätzl Ideen zu sammeln. Es gibt insgesamt sieben Termine, die sich über den Bezirk verteilen. Ob im Allerheiligenpark oder beim Sommerfest im Johann-Kaps-Hof – überall sind die Brigittenauer eingeladen, ihre Vorschläge zu teilen. Und keine Sorge, wenn das Wetter mal nicht mitspielt; bei Regen kann es auch zu Absagen kommen.
Jeder ab 14 Jahren kann teilnehmen, und das ohne Wahlberechtigung. Es geht darum, Hürden abzubauen und möglichst viele Menschen zur aktiven Mitgestaltung zu motivieren. Die bereits eingereichten Ideen, wie Begrünungsmaßnahmen zur Abkühlung des Mikroklimas oder offene Tauschschränke, zeigen: Es gibt viel Potenzial in dieser bunten Gemeinschaft. Die Projekte müssen dem öffentlichen Raum zugutekommen und sollen bis zum 1. Mai 2027 umgesetzt werden. Ein klarer Plan für die Umsetzung, der viele Möglichkeiten eröffnet!
Ein Beitrag zur Demokratie
Christine Dubravac-Widholm betont, dass es hier nicht nur um Gelder geht. Es ist ein Schritt zur Förderung des Zusammenhalts und des Demokratieverständnisses. Die Bürger sollen nicht nur zuhörend am Rand stehen, sondern aktiv mitgestalten – das ist das Ziel! Die Prüfung und Weiterentwicklung der eingereichten Ideen startet Ende September, und im Januar 2027 entscheidet die Bezirksvertretung über die Umsetzung. Das gibt allen Beteiligten die Möglichkeit, ihre Stimmen zu erheben und Ideen zu verwirklichen.
Doch das ganze Unterfangen passt in einen größeren Kontext. Die Stadt Wien arbeitet intensiv daran, Strategien zur klimaresilienten Stadtentwicklung zu entwickeln. Hierbei wird auf die Bürgerbeteiligung gesetzt. Es geht darum, die Menschen zu motivieren, aktiv am Wandel teilzunehmen. Mobilitätskonzepte, die den öffentlichen Verkehr, Fuß- und Radverkehr sowie E-Mobilität fördern, sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Möglichkeiten, wie die Stadt auf die Herausforderungen des Klimawandels reagiert.
Brigittenau hat die Chance, sich als lebendige und aktive Nachbarschaft zu zeigen. Also, auf geht’s! Ideen sammeln, mitmachen und die eigene Umgebung mitgestalten. Die Zeit läuft, aber gemeinsam kann man viel erreichen!
